Mitgliederinformation vom 17. März 2006
Die Mitgliederversammlung beschließt neue Verfassung für den Club
Zahlreiche sprachliche und materielle Defizite der bisherigen Satzung machten ihre Neufassung erforderlich. Der vom Vorstand mit dem Beirat und einer Arbeitsgruppe mit Vertretern verschiedener "Mitgliedergruppen" erarbeitete Entwurf war das zentrale Thema der Mitgliederversammlung am 17. März 2006. Paragraf für Paragraf wurde erörtert, zahlreiche Alternativen besprochen und einige Änderungen zum vorliegenden Entwurf beschlossen. In der Schlussabstimmung beschloss die Mitgliederversammlung mit überwältigender Mehrheit die neue Verfassung für den Club, die in den Internetauftritt eingestellt ist (siehe unter: Der Club/Satzung).
Wesentliche Änderungen sind:
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Der Beirat wird - neben Mitgliederversammlung und Vorstand - ein Organ des Clubs. Seine Kompetenzen werden erweitert: Auftragsvergaben über 25.000 € und Veräußerungen über 5.000 € bedürfen seiner Einwilligung.
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Wahlen und Abstimmungen werden eindeutig und umfassender geregelt. Wahlen für die Mitglieder des Vorstands und Beirats sind generell geheim, außerdem sind die Mitglieder einzeln zu wählen, d. h. es gibt keine Blockwahl mehr. Das führt zwar zu längerer Wahldauer, ist jedoch aus Demokratiegesichtspunkten geboten. Bei der Wahl des Versammlungsleiters für die Wahl des 1. Vorsitzenden und bei der Wahl des Kassenprüfers verbleibt es jedoch bei der bisherigen Regelung (Wahl durch Handerheben), soweit nicht mit Mehrheit eine geheime Wahl beschlossen wird.
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Der Mitgliederversammlung werden mehr Kompetenzen zugewiesen: Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung und des Haushaltsplans.
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Die bisher praktizierte "Pflichtmitgliedschaft" für ein Elternteil eines jugendlichen Mitglieds - ohne Eltern im Club - wird als nicht mehr zeitgemäß aufgegeben.
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Passive Mitglieder erhalten Stimmrecht und aktives sowie passives Wahlrecht.
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Durch eine neue Jugendordnung soll die Selbstverwaltung unserer Jugendlichen angeregt und ihr Einfluss im Club verstärkt werden.
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Für die Regelung der Beiträge wurde eine ab 1. Januar 2007 geltende Beitragsordnung und für den Ausschluss sowie Maßregelungen bei geringeren Verfehlungen wurde eine Disziplinarordnung beschlossen. Die Beitragssätze bleiben gleich, mit Ausnahme geringer Anpassungen für passive Mitglieder (die künftig Stimm- und Wahlrecht haben) sowie für Kinder von Nichtmitgliedern, bei denen die bisher praktizierte generelle passive Mitgliedschaft eines Elternteils wegfällt.
Nicht durchsetzen konnten sich Überlegungen, die Anzahl der Mitglieder des Beirates von 3 auf 5 und der Kassenprüfer auf 2 zu erhöhen. Anstelle dessen ist der Vorstand bestrebt, die Mitglieder auch außerhalb des Ehrenamtes zu mehr persönlichem Engagement anzuregen und bei konkreten, inhaltlich wie zeitlich abgegrenzten Projekten einzubinden. So ist an eine Initiative "Für die Zukunft unseres Clubs" gedacht, für die möglichst viele kompetente Mitglieder gewonnen werden sollen. Wir wollen neue Mitglieder gewinnen und den gegenwärtigen mehr bieten. Weitere Ziele sind die Verbesserung des Internetauftritts und der Kommunikation mit den Mitgliedern sowie eine noch aktivere Jugendarbeit.
Zu Beginn der Sitzung gedachten die Mitglieder der im vergangen Jahr verstorbenen Willy Euskirchen und Erika Menzer, die beide Jahrzehnte dem Club angehörten. Für fünfundzwanzigjährige Mitgliedschaft wurden Peter Fenn und Susanne Kaiser geehrt.
In seinem Jahresbericht knüpfte der Vorsitzende Jens van Jüchems an seinen Beitrag im Anhang der Einladung an. Das Hauptaugenmerk des Vorstandes liege angesichts der Altersstruktur unseres Clubs auf der Bindung der bisherigen und der Gewinnung neuer und vor allem jüngerer Mitglieder. Er bat alle Mitglieder um engagiertes Mittun. Als gelungene Beispiele für Mitgliederengagement nannte er die vielfältigen Aktivitäten zum Erfolg der Karnevalsfete Balla, Balla, die Halleninstandsetzung zu Beginn der Hallensaison, die Verschönerungsarbeiten am Hallenvorraum und die Mitwirkung beim Projekt Schülertennis. Einen besonderen Dank erhielten die Vergnügungswarte Thomas Bürgener und Norbert Kolzem für ihre Arbeit im vergangen Jahr und zugleich als Vorschusslorbeer für die vor ihnen stehenden Projekte im Jahr 2006, beginnend mit dem "Tanz in den Frühling" am 8. April 2006 am Tag der Eröffnung der Freisaison.
Angesichts der Schwierigkeiten so mancher Clubs boten der Bericht des Kassenwarts und des Kassenprüfers äußerst positive Zahlen. Vor allem vom Ergebnis der Arbeit des Hallenwartes gab es Positives zu berichten. Für den Vorstand überdecken diese günstigen Wirtschaftszahlen jedoch nicht die genannten Strukturschwächen, die weiterhin engagiert angegangen werden sollen. Die einstimmige Entlastung bestärkte den Vorstand für die kommenden Aufgaben.
